Mann

Stress kann das Leben bereichern

... und sogar glücklich machen.

Stress macht gluecklich

„Wie geht’s dir?“ „Danke, gut, aber so viel Stress“ – wie oft haben wir das schon gehört? 

Das Wort „Stress“ ist aus unserem Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken. Und zumeist ist es negativ besetzt. Biologisch gesehen handelt es sich bei Stress um einen Prozess, der im Körper Veränderungen hervorruft, um erhöhte Ansprüche zu bewältigen. 

So, wie wir körperliche Aktivitäten und Sport brauchen, um unsere Muskeln zu erhalten, so brauchen wir Stress, um uns immer wieder neu an Situationen anpassen zu können und Neues zu lernen. Und genau das birgt viele positive Aspekte in sich. Sind wir mit einem plötzlich auftretendem Ereignis, einer besonderen Herausforderung oder Gefahr konfrontiert, schüttet unser Körper einen Hormoncocktail aus. Und der verursacht, dass wir uns sehr wohl fühlen mit unserem Stress. Ist die Herausforderung bewältigt, sind wir stolz und es kehrt Ruhe und Zufriedenheit ein. 

Ob uns eine Tätigkeit, ein Gedanke... stresst, liegt nicht an den beiden genannten, sondern daran, welche Beziehung wir dazu haben. Wie stehen wir zu dem, das unsere gesamte Energie braucht? 

Entscheidend dabei ist auch, zu unterscheiden, ob es sich um passiven oder aktiven Stress handelt. Passiv ist er dann, wenn man unter Dingen leidet, die man „angeblich“ zu tun hat – zum Beispiel wöchentliche Fixtermine, deren Sinnhaftigkeit zu hinterfragen ist. Sich über den Wert seiner Handlungen klar zu werden, ist ein wesentlicher Schritt zur Passiv-Stress-Entlastung. Aktiver Stress entsteht, wenn wir in einer Tätigkeit „voll und ganz aufgehen“. Diese Art bietet uns aber viele Möglichkeiten zur Entfaltung und auch enormes Potenzial, Anerkennung und Wertschätzung zu erfahren. Und dagegen sind wir wohl nie resistent!