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Hole-in-one

Golfsport

Hole in One Golf Web

Der Schlag, der den Ball direkt vom Abschlag ins Loch befördert ist wohl die Krönung für jeden Golfer. Die von den Schotten erfundene Sportart hat das Ziel, einen Ball – und zwar den kleinen, weißen mit den Dellen – mit möglichst wenigen Schlägen von der als Abschlag bezeichneten Fläche in ein – meist mehrere hundert Meter entferntes – kreisrundes Loch zu spielen.

Gespielt wird auf einem Golfplatz, der aus 9 oder 18 Spielbahnen besteht, mit bis zu 14 verschiedenen Schlägern. Diese unterscheiden sich durch die Länge des Schafts, den Neigungswinkel der Schlagfläche, Bauform und Material. Schlägersatz, Bälle und diverse andere Utensilien werden in einem Golfbag verstaut und mit Hilfe eines Trolleys – unmotorisiert oder motorisiert – auf die Golfrunde mitgenommen.

Nicht nur, wenn sie mit einem klingenden Markennamen versehen und in die Bekleidung genäht ist, kommt der Etikette beim Golfspiel eine sehr große Bedeutung zu. Viele geschriebene und ungeschriebene Regeln gilt es zu beachten.

Das wird Ihnen am Golfplatz sicher zum Handicap:

  • Ärmellose Oberteile, (Fußball-, Sport-) T-Shirts bei Herren
  • Trägerleibchen bei Damen
  • Jeans, kurze Hosen, die nicht bis zum Knie reichen bei Damen und Herren
  • Shirts, die über der Hose getragen werden
  • Turn- und Freizeitschuhe mit grober Sohle

Cirka 3 % aller Sommerurlauber in Österreich spielen Golf. Inmitten bezaubernder Natur finden sich bei uns über 170 Golfplätze und zu Recht werden wir international gesehen gerne als „Geheimtipp“ gehandelt.

Vorzügliche Platzpflege, feine Golf-Hotels mit speziellen Spa-Angeboten und zum Teil Hauben gekrönte Küche machte aus Österreich ein „Golfland“.

Aber auch unzählige Golfhotels auf der ganzen Welt bieten luxuriöses Ambiente und traumhaft angelegte Golfareale. Und das zumeist auf den ganz besonders schönen Plätzen unserer Erde.

Ist bei uns Winter, empfehlen sich unter anderen die Länder der Arabischen Halbinsel, die nicht umsonst „Golfstaaten“ genannt werden.

Dem Urlaubstrend der letzten Jahre folgend, werden auch erlebnisversprechende Golf-Kreuzfahrten angeboten.

Wer sich mit dem klassischen Golf nicht so recht anfreunden kann und außerhalb von Konventionen seinen Spaß sucht, wird mit Crossgolf, auch Urbangolf genannt, seine Freude haben. Gespielt wird an allen Orten, die ein Spiel zulassen: in urbaner Umgebung, auf Grünflächen, industriellen Brachflächen... Das Ziel, das mit möglichst wenig Schlägen erreicht werden soll,  wird von den Spielern selbst gewählt.

Als Grundausstattung werden lediglich Schläger und Bälle benötigt – Etikette braucht es, genauso wie feste Regeln, keine. Turniere jedoch gibt es sehr wohl um diese Trendsportart – bekannt ist vor allem das Stadtgolfturnier in London. Hier wird quer auf Straßen, Treppen, Metrostationen und Hinterhöfen gespielt.

Mit größerem Schläger, größeren und weicheren Bällen, vom Prinzip her dem „richtigen“ Golf sehr ähnlich, jedoch leichter zu erlernen und um einiges günstiger ist die Variante mit Schwung (le swin), die sich Swingolf nennt.

Golf in viele Varianten, auf vielen verschiedenen Plätzen, mit und ohne Etikette, mit verschiedenen Ausstattungsanforderungen, ähnlichen Regeln... – ohne dem Zusatz „Sport“ bleibt er die große Meeresbucht.