Leben

Zu viele Lebensmittel landen im Müll!

5 Tipps, um weniger Lebensmittel zu verschwenden

lebensmittel verschwendung web teaser

In Supermärkten, Restaurant, auf Feldern und in Großmärkten werden Lebensmittel im großen Stil weggeworfen. Auch wenn bei den Verbrauchern zu Hause die Müllberge im Vergleich eher klein bleiben, verschwenden auch wir viele Nahrungsmittel. Jeder Einzelne kann seinen Beitrag leisten, um gegen die enorme Lebensmittelverschwendung zu kämpfen. Blickpunkt:Wissen hat 5 Tipps für Sie!

Rund 760.000 Tonnen Lebensmittelabfälle und -verluste fallen jedes Jahr in Österreich entlang der Wertschöpfungskette an, Landwirtschaft und Produktion noch ausgenommen. Zu diesem Ergebnis kommt der Lagebericht des Österreichischen Ökologie-Instituts, präsentiert vom WWF und Mutter Erde. Besonders tragisch: davon gilt die Hälfte als potentiell vermeidbar. Aufrüttelnd sind auch die Ergebnisse zum Zustand der entsorgten Lebensmittel: Im Restmüll finden sich ca. zehn Prozent originalverpackte oder nur teilweise verbrauchte Produkte.

5 Tipps, wie Sie zuhause weniger Lebensmittel verschwenden:

Richtig einkaufen:

Bevor Sie in den Supermarkt fahren, überprüfen Sie Ihren Kühl- und Vorratsschrank. Überlegen Sie dabei genau, welche Lebensmittel Sie für die nächsten Tage brauchen und schreiben Sie diese auf eine Einkaufsliste, die Sie dann im Supermarkt gezielt abhaken. So vermeiden Sie überflüssige Spontaneinkäufe. Zu denen wollen uns die großen Märkte natürlich verleiten.

Saisonal und regional einkaufen

Obst und Gemüse entsprechend der Saison einzukaufen, ist für das Klima und die Umwelt auf jeden Fall sinnvoll. Saisonale Produkte aus der Region halten sich erstens länger und laufen zweitens weniger Gefahr, beim Transport beschädigt und damit aussortiert zu werden als Obst und Gemüse aus fernen Ländern.

Mindestens (!) haltbar:

Lebensmittel, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben, werfen wir oft als „abgelaufen“ in den Müll – völlig grundlos. Nicht umsonst steht da „Mindestens haltbar bis“. Oft kann man die Waren mehrere Tage bis Wochen über das Datum hinaus problemlos verzehren. 

Reste verwerten:

Essensreste müssen diese nicht zwangsläufig im Müll landen. Nehmen  Sie sie am nächsten Tag mit in die Arbeit oder frieren Sie die Reste portionsweise ein – so haben Sie eine unkomplizierte und schnelle Alternative, wenn Ihnen einmal keine Zeit zum Kochen bleibt.

Richtig lagern:

Bei der Aufbewahrung von Nahrungsmittel werden oft Fehler gemacht. Tomaten und Äpfel beschleunigen den Reifungsprozess anderer Obstsorten und sollten daher separat aufbewahrt werden. Kartoffeln und Zwiebeln mögen es gerne dunkel und in Sand eingelegte Karotten halten beinahe ewig.