Leben

Raus aus der Komfortzone!

Jetzt wirds peinlich.

Komfortzone verlassen web teaser

Wenn man an die Grenzen der Komfortzone kommt, also etwas tut wovor man sich fürchtet, was man sich nicht traut, dann erlebt man ein starkes Gefühl, das ist klar. Aber warum sollte man dieses Gefühl als schlecht betiteln? Warum nicht als positive Aufregung oder als Vorfreude.

Das heißt: Sich einfach mal lächerlich machen. Klingt ungemütlich? Ist es auch. In der behüteten, begrenzten Umgebung – z. B. im Büro oder zu Hause – ist das oft nicht möglich. Oft genügt schon ein kleiner Kick, um das Leben lebenswerter zu gestalten und die persönliche Reife zu fördern.

"Raus aus der Komfortzone" lautet das Motto, das den Pschologie-Studenten Till Groß täglich in neue Situationen bringt: Er heult in der U-Bahn wie ein Wolf, legt sich in der Fußgängerzone auf den Boden, lächelt fremde Leute an oder singt und hüpft wie ein Vogel über die Straße.

Peinlich? Klar! Aber lustig!

Till Groß gründete 2015 die "Comfort Zone Crusher" für Menschen, die ihre Nervosität überwinden wollen. Mittlerweile gibt es viele tausende Menschen auf der ganzen Welt, die sich neue Ideen einfallen lassen, sich treffen und gemeinsam ihre Komfortzone verlassen. 

Interessiert? Comfort Zone Crusher!

Man kann jedoch auch die Komfortzone verlassen, ohne peinlich zu sein. Zum Beispiel einfach mal alleine essen gehen, ins Kino oder in den Club. Oder das Handy und die Uhr den ganzen Tag zuhause lassen.