Frau

... und sie kommt immer wieder!

Blasenentzündung

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Jede fünfte Frau hat einmal pro Jahr eine Blasenentzündung. Oftmals ausgelöst durch Bakterien. Und – aus anatomischen Gründen – betrifft es tatsächlich zumeist Frauen. 

Die Harnröhre ist bei Frauen kürzer, sodass die Bakterien – sie sind die Hauptauslöser dieser unangenehmen Infektion – weniger Widerstand überwinden müssen.

Ist das passiert, spürt man einen äußerst lästigen Harndrang, der auch dann anhält, wenn die Blase leer ist. Zusätzlich tritt meist ein brennendes Gefühl beim und nach dem Wasserlassen auf. Wenn die Blasenentzündung fortschreitet, sind Bauchkrämpfe und Übelkeit keine Seltenheit. Und dem nicht genug: leider – und hier sind sich alle Experten einig – zeigt diese Erkrankung eine Tendenz zur Wiederkehr, sie kann chronisch werden.

Die Natur bietet Möglichkeiten, die Gesundheit der Blase zu fördern oder beim Auftreten der ersten Symptome die Infektion abzufangen. Ein bewährtes Hausmittel zur Behandlung und Vorbeugung von Harnwegsinfekten ist die Cranberry – übersetzt Moosbeere. Sie stammt ursprünglich aus Nordamerika und ist eng verwandt mit der europäischen Preiselbeere. Spezielle Inhaltsstoffe der Cranberry verhindern, dass sich Bakterien an der Zellwand der Blase anlagern. Die Bakterien werden mit dem Harn ausgespült und eine Infektion kann somit schon im Vorfeld verhindert werden.

Die Wirkstoffe der Cranberry werden in Form von Säften, Granulaten, Tabletten oder Kapseln eingenommen. Einen ähnlichen Effekt erreicht man mit einem Glas Wasser und einer frisch gepressten Zitrone oder einer Vitamin-C-Brausetablette. Auch Blasen- und Nierentees haben sich durch ihre entzündungshemmende und entkrampfende Wirkung bewährt. Einen wohltuenden Effekt haben außerdem Wärmeanwendungen wie etwa Sitzbäder oder eine Wärmflasche.

Reichen die Kräfte der Natur nicht aus, wird der Arzt ein Antibiotika verschreiben und reichlich Flüssigkeitszufuhr empfehlen.

Wichtig ist jedoch eine ganzheitliche Therapie, da nicht nur die Bakterien bekämpft werden müssen, sondern – vor allem bei chronischen Erkrankungen – auch das Immunsystem wieder gestärkt werden muss.