Frau

Gewitter im Kopf

Migräne beeinträchtigt die Lebensqualität

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Laut der österreichischen Gesellschaft für Neurologie leiden etwa 15 Prozent aller Frauen in Europa unter Migräne. Der Begriff kommt aus dem französischen und bedeutet Kopfschmerzen – „migraine“. Es handelt sich dabei um heftig pulsierende Kopfschmerzen, die anfallsartig auftreten Sie sind zumeist auf eine Kopfhälfte begrenzt und begleitet von Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit und neurologischen Störungen.

Migräne ist ist eine sehr komplexe Krankheit mit vielen möglichen Symptomen, Schweregraden und Ausprägungen. Daher gibt es auch kein Patentrezept für eine Therapie und und die Behandlung gehört unbedingt in die Hand eines Arztes. Von einer Selbstmedikation mit Schmerzmitteln wird dringend abgeraten.

Bei der Migräne handelt es sich um eine neurobiologische Funktionsstörung. Die genauen Ursachen für ihr Auftreten sind noch nicht vollständig erforscht. Es gibt jedoch Triggerfaktoren (Auslöser), die bei Menschen mit erblicher Belastung eine Migräne begünstigen: Hormonschwankungen, Nikotin, Alkohol, Unterzuckerung, Umweltreize, Witterungen wie Föhn oder Kälte...

Neu am Markt ist eine App mit einer Erfolgsquote von knapp 90 Prozent, die Migräne-Attacken voraussagt. Als nächste Erweiterung wird diese – für Android und iOS verfügbare – App die User bei der Prävention von Kopfwehattacken unterstützen.